Im Portrait: Referentin und Yogalehrerin Sarah Scholz

1. Was bedeutet „UNIT“ für Dich persönlich?

UNIT bedeutet für mich die Erfüllung eines Traums, der sich in meiner Yogaausbildung entwickelt hat:

YOGA in die Welt zu bringen – Menschen von Yoga zu begeistern

Im UNIT kann ich genau dies tun, ohne dogmatische Auferlegung wie meine Yoga-Stunde auszusehen hat. Die einzige Vorgabe: es soll den Teilnehmern gefallen. Da kann es in meinen Stunden auch schon mal passieren, dass wir den Sonnengruß zu Elektro praktizieren ;)

Es ist wundervoll, wenn man als Yogalehrer die Möglichkeit hat, authentisch zu sein und so jeder seine Art und seine Yogaschüler finden kann.

2. Beschreibe deine liebste Yogaübung?

Meine liebste Yogaübung ist Utthita Trikonasana und fehlt selten in meiner Class. Wenn man die Teilnehmer adjustet im Trikonasana und noch tiefer in die Rotation bringt, gibt es immer einen großen AHA-Effekt.

Im Sanskrit heißt „Utthita“ ausgestreckt, „Tri“ heißt drei und „Kona“ bedeutet Winkel. Trikona ist somit das Dreieck und Utthita Trikonasana ist folglich die Stellung des ausgestreckten Dreiecks.

Die Flankendehnung, das Strecken und die Beinarbeit gefallen mir daran. Nichts ist perfekt. Man kann an einer Asana immer etwas verbessern. Mit diesem Bewusstsein zu üben hält die jeweilige Haltung lebendig und hält unser Interesse und die Achtsamkeit in jeder Phase wach und macht eine eigentlich statische Haltung doch irgendwie dynamisch.

3. Für was bist du im UNIT zuständig?

Update: Ich habe jahrelang verschiedene Kurse unterrichtet. Durch/ Nach der Geburt meines zweiten Sohnes, habe ich meine Kurse aus nahe liegenden Gründen im UNIT abgetreten. Jedoch unterstütze ich mittlerweile wieder mit Freude das Referenten-Team der Yogalehrer Ausbildung 200h AYA.

Sarah-Baum

4. Wie hast du zum Yoga gefunden?

Ich bin, wie viele andere, ziemlich klassisch im Fitnessstudio in einem Yogakurs gelandet. Direkt nach dem Bauch Beine Po noch ein bisschen dehnen… Dass daraus so eine Passion wird, hätte ich damals nicht gedacht. Der Kurs hat aber so gut getan: ich habe mich gefühlt, als hätte mir jemand einen großen Rucksack voller Steine vom Rücken genommen, und dann bin ich weiter hingegangen. Ganz abgesehen davon war der Yogalehrer (richtig, ein Mann!) auch ganz knackig und nett anzusehen ;)

5. Wie lautet dein persönliches Motto?

Wenn du etwas loslässt, bist du glücklicher, wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt, bist du frei.

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