Im Portrait: Yogalehrerin Dana Pukowski

Was bedeutet UNIT für Dich?

Yoga verbindet uns mit den Elementen, mit den Menschen um uns herum, mit uns selbst. UNIT ist der Ort an dem all das sein kann, ohne Erwartungen an das Hier und Jetzt, ohne ein Gestern und ein Morgen. Das UNIT schafft mit seinen klaren, hellen Räumlichkeiten einen Ort an dem all das möglich ist ohne sich zu verheddern. Einen Ort den wir mit uns ausfüllen können, wenn wir denn wollen. UNIT ist Austausch mit uns selbst, mit Lehrern, mit anderen Teilnehmern. UNIT ist aber auch Raum für Rückzug und Stille. Ohne das UNIT wäre ich heute nicht wo ich bin und dafür bin ich zutiefst dankbar.

Beschreibe deine liebste Yoga-Übung!

Es ist wohl die Magie des Surya Namaskara, die mich immer wieder in all seinen Einzelheiten von Uttanasana bis zum Chaturanga fasziniert. Ich spüre eine tiefe Verbundenheit, wenn ich mich im Rhythmus meiner Atmung durch den Sonnengruß bewege. Eine Sequenz, die den Körper in all seiner Komplexität durchbewegt und durchwärmt. Hat man einmal die Asanas und Verbindungen verinnerlicht, kann man mehr und mehr die Leichtigkeit wahrnehmen und in die meditative Bewegung eintauchen.

Für was bist du im UNIT zuständig?

Ich bin Yogalehrerin und unterrichte immer dienstags den Vinyasa Yoga Level 1-2 Kurs (18:30-19:45). Ein Kurs in dem verschiedene Level zusammenkommen. Es ist die goldene Mitte. Deshalb ist es mir umso wichtiger meine Teilnehmer zu entwickeln und gleichermaßen zu beschützen. Jeder ist willkommen, nach schlechten und guten Tagen, mit Zweifeln und Fragen. Wir praktizieren einfach Yoga, gemeinsam.

Wie hast du zum Yoga gefunden?

Late Follower. Sportskanone. Kritiker. Das war ich.
Yoga? Nie im Leben.
Irgendwann hat mich dann eine ehemalige Arbeitskollegin in meine erste Yogastunde, damals noch in Frankfurt am Main, geschleppt. Worum es dabei ging, wusste ich nicht. Ich hatte schließlich erstmal mit den ganzen Ansagen und Abfolgen zu tun und war einzig und allein damit beschäftigt mich nicht zu blamieren.

Schließlich hat mich aber meine Arbeit als Projektmanagerin und Unternehmensberaterin in eine Spur getrieben, die so tief war, dass ich rechts und links nichts mehr gesehen und gefühlt habe. Das war natürlich zu dem Zeitpunkt noch kein Grund zur Besorgnis. Nein. Warum denn? ;)

Erst als ich dann irgendwann auch nicht mehr den Himmel über mir und die Erde unter mir gespürt habe, geschweige denn mich selbst, fand ich im Yoga das wieder was ich schon aufgegeben hatte. Meine Intuition.
Und das ist nur der Anfang einer großen Reise, die mich im wahrsten Sinne des Wortes einmal um die Welt geführt hat. Eine weite Reise wenn man bedenkt, dass alles was wir suchen in uns selbst verborgen liegt.

Wie lautet dein persönliches Motto?

Niemand würde mich als Träumer bezeichnen. Ich bin Realist in seiner schrecklichsten Form. Gepaart mit der Eigenschaft, dass alles möglich ist. Das macht das Ganze manchmal etwas rastlos ;) Einigen wir uns darauf: Du hast Träume? Was hindert dich daran sie zu verwirklichen?

Love to teach you! Namastée Dana

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