Im Portrait: Yogalehrerin Silke Schuster

Was bedeutet UNIT für dich?

Es ist ein Ort, an den ich seit vielen Jahren gern gehe. Die Räumlichkeiten strahlen Frieden und Geborgenheit aus. Ich habe das UNIT in einer Zeit kennengelernt, als sich mein damals lieb gewonnenes „Yoga-Zuhause“ zeitweilig auflöste. Seitdem begleitet mich das UNIT und ich verdanke dem Team unzählige wundervolle Stunden, fundierte Ausbildungen und wertschätzende Begegnungen.

Beschreibe deine liebste Yogaübung.

Das variiert tatsächlich – abhängig von meiner Tagesverfassung oder Lebensphase. Ich liebe Twists, lächle mich manchmal in intensive Armbalancen hinein und an anderen Tagen darf es immer wieder die Kindshaltung sein – um Rückzug und innere Ruhe zu erfahren.

Für was bist du im UNIT zuständig?

Ich unterrichte im UNIT Wiesbaden dienstags um 17 Uhr den Kurs „Hatha Yoga Soft“ und vertrete ab und an Kurse, wenn Bedarf besteht und ich es zeitlich einrichten kann. Manchmal gebe ich Specials.

Wie hast du zum Yoga gefunden?

Vor vielen Jahren wollten eine Freundin und ich einfach mal schauen bzw. selbst erleben, was es mit Yoga auf sich, auf das so viele Leute zu schwören schienen. Nach einigen Probestunden, die uns nicht überzeugten, fanden wir unser „Yoga-Zuhause“. Meiner ersten Yogalehrerin verdanke ich Vieles, u. a. die Tatsache, dass ich mich überhaupt irgendwann dazu entschlossen habe, mich ausbilden zu lassen. Ich komme ursprünglich aus dem Tanz, da lag mir das Vinyasa sehr nahe – auch wenn ich heute eher entschleunigtes und achtsames Vinyasa unterrichte und im Laufe der Jahre Tempo rausgenommen habe. Zum Yoga hat sich bei mir in den vergangenen Jahren Thai Yoga gesellt, was sich für mich persönlich als das passende Puzzleteil erwiesen hat.

Wie lautet dein persönliches Motto?

Warte nicht auf den perfekten Moment, um mit etwas zu beginnen. Fang einfach an und es wird sich alles fügen. Was du noch brauchst, erfährst und lernst du auf dem Weg. Zu dieser Einstellung gehört ganz klar dieses Motto: hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.

Fotos: © Las Bellas Artes

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