Alle Artikel von Andrea Steinhäuser

Frau in fortgeschrittener Yoga-Asana

YogalehrerInnen sind trotz Corona soooo entspannt – ein Mythos?

Darf ich vorstellen: Die klassischen YogalehrerInnen

Sie tragen zu jeder Gelegenheit Leggings, laufen im April schon barfuß, ihr Handgelenk schmückt eine Mala und sie trinken keinen Alkohol. Zum Studieren des Yogasutra liegen sie bequem in Yoga-Nidrasana auf dem Boden. Sie bringen die penetranteste Mücke nicht per Fliegenklatsche zum Schweigen, sondern wünschen sie sich mittels Manifestation erfolgreich aus dem Schlafzimmer – lebend! Für das gute Karma lächeln sie alles und jeden an und beenden Nachrichten mit „Namasté“. Durch ihre ausgeglichenen Chakra-Energien sind sie die Gelassenheit in Person und geben ihre wenigen Sorgen einfach ans Universum ab.

Das ist natürlich erfunden. Es gibt viele Mythen über Yoga-Lehrende. Einige sind wahr, andere nicht.
Wahr ist, dass wir Yoga unter anderem als Werkzeug dafür nutzen, um uns durch schwierige Zeiten, Krisen und Krankheiten zu manövrieren und vielleicht sogar, um Negatives in eine positivere Richtung umzuleiten.

Seit einem Jahr begleiten uns Zukunfts-, Existenzängste und Sorgen um unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen. Diese Ängste und Nöte machen auch vor uns YogalehrerInnen keinen Halt. Da kommt unser Werkzeugkoffer ins Spiel:

Ich würde gerne sagen „Alles ist bald wieder gut“, aber das kann ich nicht. Denn ich weiß nicht, was noch kommt. Ich kann aber Yoga für mich und meine SchülerInnen mit dem Ziel einsetzen, dass es uns nach der Yogastunde (und noch Tage danach) einfach gut geht, dass wir uns wohl fühlen, Vertrauen und uns auf die nächste Yogastunde freuen können. Allein das erweckt doch schon Freude.

Ja, wir YogalehrerInnen mögen durch unsere Liebe zum Yoga entspannter sein. Ganz gewiss ist es eine Erfüllung, diese Liebe an andere weiter zu geben und SchülerInnen zu haben, die uns treu bleiben, selbst wenn die Stunden aktuell nur online stattfinden dürfen.

Ach, übrigens: auch YogalehrerInnen gönnen sich eine tolle Tasse Kaffee und ein gutes Glas Rotwein. Letzteres aber nie vor einer Yogastunde. 🙃

Fühlt Euch umarmt.
Namasté

Eure Andrea

18Jan/21

Yin Yoga – wie langweilig ist das denn?!

Yin Yoga – wie langweilig ist das denn!? Oder etwa doch nicht?

Diese Art von ‚Geschichten‘ schickte mir mein Geist pausenlos während meiner ersten Yin Yoga Stunde bei meiner Lehrerin Birgit, vor vielen Jahren in den schönen Räumen des UNIT Yoga Studios. Ich, die aus dem ‚aktiven‘ Yoga stammend, oft atemlos zu meinen Yogastunden auf meiner Matte landete, geriet in die sanfte, bewegungsarme -fast schon meditative- Yin Yoga Stunde. Weiterlesen

Kostenfreier Yogakurs für BezieherInnen von ALG II in Wiesbaden sowie weitere Jobcenter

„Jeder kann Yoga üben, der atmen kann.“
Das legendäre Zitat des berühmten Yogalehrers T.K.S. Krichnamacharya beschreibt, warum Yoga weder Sport noch Religion ist.

Es ist egal wie alt man ist, ob man sehr beweglich ist oder weniger, ob man dünn ist oder kräftiger gebaut:
So lange man atmen kann, steht einem Yoga als Weg zu mehr Ruhe, Freiheit im Geist sowie Raum in den Gelenken und genereller körperlicher Zufriedenheit zur Verfügung. Yoga ist eine praktische Lebensphilosophie, die bewusster und gesünder leben lässt und genau so tief geht, wie man es möchte.

Wir bieten einen neuen Kurs für ALG II BezieherInnen an

Klassisches Hatha Yoga für alle; für AnfängerInnen (auch für noch unbewegliche Menschen) bis hin zu fortgeschrittenen Yogis.
Der Kurs erfolgt unter der Anleitung für eine gesunde Ausführung der Haltungen und Atemtechniken.

Ab Juli auch wieder vor Ort und Online!

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