Im Portrait: Yogalehrerin Bianca Bonaccorso

Was bedeutet „UNIT“ für dich?

Mit UNIT verbinde ich die Einheit von Bewegung, Atmung und Konzentration. Wenn sie in voller Harmonie verbunden sind, dann bin ich ganz bei mir und fange automatisch an zu lächeln.

UNIT bedeutet für mich aber auch die Energie der Gruppe, die unglaublich viel Kraft hat. Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn beim OM-chanten die unterschiedlichen Stimmen zu einer verschmelzen.

Beschreibe deine liebste Yoga-Übung

Keine liebste Yogaübung, aber ich habe eine Lieblings-Yogapraxis: Wenn ich für mich praktiziere, dann gerne mit Musik. Dabei entwickelt sich eine Mischung aus statischen Asanas, weichen, einfachen Flows und aus freiem Tanzen. Ich mag es, auf meine inneren Impulse zu hören und ihnen zu folgen.

Für was bist du im UNIT zuständig?

Ich unterrichte in Hamburg montags um 18.15 Uhr die Stunde Yin Yoga & Meditation .

Wie hast Du zum Yoga gefunden?

Früher arbeitete ich als Redakteurin und durch die stressigen Arbeitsumstände habe ich den Kontakt zu meinem Körper verloren, bis ich einen Hörsturz und Tinnitus bekommen habe. Da musste ich “zuhören“ und so bin ich zum Yoga gekommen. Nicht ganz freiwillig und anfangs auch eher widerwillig. Als dann in meinem damaligen Wohnhaus ein kleines Yogastudio eröffnete, hatte ich keine Ausreden mehr.

Das hat mein ganzes Leben verändert, nicht sofort, aber Schritt für Schritt und ich bin immer noch auf der Reise. 2004 habe ich eine Anusara Ausbildung in Berlin gemacht, meinen Job gekündigt, ein Studium angefangen und als Yogalehrerin gearbeitet.

Nachdem ich Mama geworden bin, habe ich mein Yoga eine Zeit lang verloren. Es hat zwei Jahre gedauert bis ich merkte, wie sehr Yoga mir fehlt. 2018 habe ich die 200h Ausbildung und danach auch die 300h Ausbildung hier im UNIT in Hamburg genießen dürfen. Jetzt sind Yoga und auch das Unterrichten wieder ein fester Bestandteil in meinem Leben.

Wie lautet dein persönliches Motto?

Wie wir Yoga praktizieren ist viel wichtiger, als was wir praktizieren. Es geht um die innere Einstellung, die Hingabe zu dem Moment … das ist für mich die Magie im Yoga und auch im Leben.

 

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