Yoga & Energie – Yogi Know-How zu unserem Monatsthema

Prana-Yama -Energie lenken-

Pranayama wird oft mit Atemtechnik gleichgesetzt. Doch die Übersetzung wird der faszinierenden Wirkung dieses Systems nicht annähernd gerecht! Denn es geht nicht um Atemlenkung, sondern um die Lenkung von Energie im Körper.

Energien kontrollieren

Wenn wir uns den Begriff Pranayama anschauen, besteht er aus den beiden Begriffen Prana und Ayama. Prana ist das Sanskritwort für Lebensenergie. Ayama hat mehrere Bedeutungen und kann mit Ausdehnung, Kontrolle oder auch Verlängerung übersetzt werden.
Werden die beiden Worte zusammengesetzt wird schnell klar, dass es also darum geht, die Lebensenergie in uns zu verteilen, zu kontrollieren und zu erhöhen.

Deswegen haben die Yogis schon vor 4000 Jahren Atemtechniken geübt, welche die Energie in uns auf ganz unterschiedliche Art und Weise lenken, erhöhen und kontrollieren. Die Atemtechnik ist also ein Werkzeug, das dazu dient, eine gezielte energetische Wirkung zu erreichen.

Pranayama ist unnatürlich

Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen Pranayamas und den Atemmustern in unserem Alltag. Im Alltag passt sich die Atmung immer dem Sauerstoffbedarf unseres Körpers an. Das bedeutet: Die Muskeln brauchen z.B. mehr Sauerstoff, wenn wir joggen. Das so entstehende Sauerstoffdefizit im Körper wird dem Gehirn gemeldet. Das Gehirn sorgt dafür, dass die Herzfrequenz und die Atemfrequenz beschleunigt werden, um so den Mehrbedarf an Sauerstoff in der Muskulatur zu decken. Laufen wir dann langsamer, verändert sich die Atmung entsprechend und wird wieder ruhiger.
Im Yoga üben wir aber Atemmuster, die nicht dazu dienen den Sauerstoffbedarf im Körper zu decken. Es geht vielmehr darum, Energien im Körper zu lenken. Deswegen sind die Atemmuster „unnatürlich“ und erfüllen einen ganz anderen Zweck als dem Körper genügend Sauerstoff zur Verfügung zu stellen.

Pranayama kann so einiges

Aus diesem Grund gibt es auch ganz unterschiedliche Atemtechniken. Sie können Energien in uns ausgleichen, Energie in den Kopf lenken oder zu mehr Wachheit, Wärme, Ruhe oder sogar ins Glück führen.

Besser mit Anleitung

Da wir beim Pranayama Atem-Muster üben, die nichts mit den aktuellen Sauerstoffbedarf zu tun haben, ist es sehr sinnvoll, die unterschiedlichen Atemtechniken sehr sanft und unter Anleitung zu üben. Darum haben wir hier für Dich auch einige wertvolle Blogbeiträge und Videos und zu den Atemtechniken & Pranayama zusammengestellt.

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